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Geschrieben von: los marandis
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Sonntag, 01. Januar 2012 um 08:00 Uhr |
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Wir kommen nicht mehr nach Hause ! Wie in so manchem Jahr verbringen wir die Weihnachts- und Neujahrstage im herrlichen Langlaufmekka des Obergoms im Wallis. Diesmal mit unseren Freunden Christoph und Andrea aus Deutschland. Nach anfänglich herrlichem Wetter und perfekten Loipenverhältnissen gibt es einen Wintereinbruch wie noch selten ... es schneit und schneit und schneit ...! Unsere Freunde wollten eigentlich bereits am 30.12. nach Augsburg zurück um dort Silvester zu feiern ... nichts wurde daraus ... den Silvester haben wir gemeinsam verbracht, denn Sie konnten das Goms nicht verlassen. Zu dem bereits über einem Meter hoch liegenden Schnee sind innert 24 Stunden nochmals über 50 cm Schnee hinzu gekommen. Zuviel ... das Obergoms wie auch die Autoverladestationen am Furka und Goppenstein werden wegen Lawinengefahr gesperrt. Die Strassen zwischen den Dörfern und auch das Loipennetz sind komplett gesperrt. Wir verharren in unserer Ferienwohnung und schauen wie unsere Lebensmittelvorräte langsam zur Neige gehen. Die Zeit vertreiben wir mit Autos ausgraben, "Dog" spielen und Kaffee trinken. Eine spezielle Situation, wenn man nicht weiss, wann man nach Hause kann... und übermorgen müssen wir ja alle wieder zur Arbeit.
Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr.
Viele Grüsse aus dem Schnee.
Marion, Andi, Andrea und Christoph
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Geschrieben von: André Hager
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Montag, 08. August 2011 um 19:00 Uhr |
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Wetterglück am 17. Ironbike Ischgl 2011
Nach dem Rocky Mountain Marathon in Riva (I) wollen wir zaboobikes auch in Österreich würdig vertreten. Da wir beide in dieser Woche Ferien in Serfaus, respektive in Ischgl verbringen, lassen wir es uns nicht entgehen, am Ironbike zu starten. Für Bänz ist es bereits der zweite Start, für mich der Erste. Doch das Wetter will uns wieder einen Strich durch die Rechnung machen … die Prognosen sind schlecht und der Prolog am Vorabend findet bei strömendem Regen statt … Erinnerungen an den Mt. Generoso Bikmarathon und an das Swiss Bike Masters werden wach!!!!!
Der nächste Morgen überrascht mit herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen. Die Bergspitzen leuchten bereits in der Sonne, während Ischgl noch ein wenig im Schatten liegt. Wer hätte das gedacht - perfektes Bikewetter! Punkt 08:30 Uhr erfolgt der Startschuss für alle Kategorien. In der neutralisierten Startrunde durchs Dorf können wir uns gut ins vordere Drittel des Feldes schieben, bevor dann die „Post“ Richtung Galtür hinauf so richtig abgeht. Doch leider habe ich bereits nach 2 Km einen technischen Defekt am Hinterrad … keine Ahnung wie dies passieren konnte, aber ich kann das Problem zum Glück relativ schnell wieder beheben, muss mich jedoch nach diesem knapp 3 Minütigem Unterbruch wieder zuhinterst im Feld einreihen. Nun beginnt meine Aufholjagd, die sich als gar nicht so einfach herausstellt. Auf den schmalen Pfaden ist Überholen kaum möglich und dieser Defekt hat mich irgendwie aus dem „Konzept“ gebracht. Erst beim Aufstieg zur Lareinalp geht es dann flotter vorwärts. Auf der ersten Runde über 27 Km gilt es rund 750 Höhenmeter zu überwinden. Zurück in Ischgl beginnt der krasse Aufstieg zur Velillscharte. Zum Glück verpflegt uns hier Marion an vereinbarter Stelle noch mit einem vollen Bidon. Denn danach sind auf etwas mehr als 9 Km über 1200 Höhenmeter zu überwinden. Ich nenne diesen Anstieg schlicht „The Wall“ … konstant geht es zw. 15 bis 20%, teils sogar mit 24% auf knapp 2600 m.ü.M. hoch. Endlich finde ich mein „Konzept“ wieder und somit meinen „Tritt“ … Meter für Meter schiebe ich mich hoch und an anderen Fahrern vorbei, was natürlich motiviert. Dann muss ich meinen Kopf ganz schön in den Nacken legen, um weit über mir Bänz zur erblicken, der mir plötzlich motivierende Worte nach unten ruft … puahhh 2 – 3 Minuten Vorsprung sind das schon, die er da hat; das motiviert aber noch zusätzlich. Auf der hohen Zirbe auf knapp 2200 m kann ich zu Bänz aufschliessen und meine Pace gleich durchziehen. Mir rollt es immer besser und auch den extrem steilen Schlusshang kann ich gut fahren.
Von der Velillscharte geht es dann direkt in den von Hans Rey gebauten Single Trail … zuerst mit gutem Flow in überhöhten Kurven sause ich den steilen Hang hinunter … immer mit dem Gedanken, dass Bänz jederzeit von hinten herangebraust kommt. Ein wirklich cooler Trail, der nicht sehr schwierig zu fahren ist. Doch danach wird er ziemlich ruppig und verlangt viel Kraft. Nur mit Mühe kann ich noch bremsen, so sehr brennt mir die Unterarmmuskulatur. Ich empfinde den Downhill fast strenger als der Aufstieg. Im unteren Teil führt uns eine Schotterstrasse in hohem Tempo nach Ischgl hinunter und direkt ins Ziel - in weniger als einer halben Stunde sind die 1200 Höhenmeter wieder vernichtet. Gleich hinter mir saust auch schon Bänz über die Zielline und wir sind wieder einmal super glücklich, ein tolles Rennen auf unseren 29er zaboo-Bikes gefahren zu sein. Mit einem grossen Wienerschnitzel und einem alkoholfreien(!) Erdinger geniessen wir die Zielatmosphäre.
Ein cooles Rennen und sehr zu empfehlen, auch wenn es verdammt hart ist .
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Ironbike Ischgl 2011 (Mittlere Strecke, 48Km, 2057Hm)
| Name |
Zeit h
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Rang Kat. |
Rang Gesamt |
Pernkopf Günther (AUT)
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2:31:31
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1.
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1.
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| Hager André (CH) |
2:57:51 |
10. von 94 |
23. von 244
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| Bucher Bänz (CH) |
2:58:24 |
13. von 130
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24. von 244
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Gesamt-Rangliste!
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